EU Inc. – Gamechanger für Europas Startups?
Wer als junges Unternehmen in Europa heute über nationale Grenzen hinaus wachsen will, stößt schnell auf einen Flickenteppich aus unterschiedlichen Unternehmensrechten, bürokratischen Hürden und hohen Kosten. Das bremst Expansion, schreckt internationale Investor:innen ab und trägt dazu bei, dass Risikokapital meist im nationalen Rahmen bleibt.
Der Vorschlag der EU Kommission zu EU Inc., einer neuen, pan-europäischen Unternehmensform, zielt genau darauf ab: mit einer digitalen Gründung in 48 Stunden, europaweit einheitlichen Regeln und als ein sogenanntes 28. Regime – also eine freiwillige EU weite Rechtsform.
Doch hält der Vorschlag, was er verspricht? Wo liegen seine Stärken und Schwächen, etwa bei den Mitbestimmungsrechten für Angestellte oder dem Rückgriff auf nationales Recht? Und wie fügt sich EU Inc. in die größeren Bemühungen ein, Europas Startup- und Scaleup- Ökosystem zu stärken, etwa durch den neuen Scaleup Europe Fund? Darüber spricht Thu Nguyen in dieser Folge mit Marlene Schörner, Policy Fellow für EU-Finanzmärkte.
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