EU to go - der Podcast für Europapolitik

EU to go - der Podcast für Europapolitik

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EU Inc. – Gamechanger für Europas Startups?

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Wer als junges Unternehmen in Europa heute über nationale Grenzen hinaus wachsen will, stößt schnell auf einen Flickenteppich aus unterschiedlichen Unternehmensrechten, bürokratischen Hürden und hohen Kosten. Das bremst Expansion, schreckt internationale Investor:innen ab und trägt dazu bei, dass Risikokapital meist im nationalen Rahmen bleibt.

Der Vorschlag der EU Kommission zu EU Inc., einer neuen, pan-europäischen Unternehmensform, zielt genau darauf ab: mit einer digitalen Gründung in 48 Stunden, europaweit einheitlichen Regeln und als ein sogenanntes 28. Regime – also eine freiwillige EU weite Rechtsform.

Doch hält der Vorschlag, was er verspricht? Wo liegen seine Stärken und Schwächen, etwa bei den Mitbestimmungsrechten für Angestellte oder dem Rückgriff auf nationales Recht? Und wie fügt sich EU Inc. in die größeren Bemühungen ein, Europas Startup- und Scaleup- Ökosystem zu stärken, etwa durch den neuen Scaleup Europe Fund? Darüber spricht Thu Nguyen in dieser Folge mit Marlene Schörner, Policy Fellow für EU-Finanzmärkte.

Made in Europe – Rettungsanker für die Industrie?

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Europas Industrie steht unter massivem Druck: hohe Energiepreise, ein zunehmend fragmentierter Welthandel und der „zweite China‑Schock“ setzen besonders Branchen wie Automobil, Chemie, Stahl und Maschinenbau zu. Arbeitsplätze gehen verloren, Investitionen bleiben aus und zugleich wächst der politische Anspruch, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz miteinander zu verbinden.

Der Vorschlag der EU-Kommission zum Industrial Accelerator Act (IAA) soll hier ansetzen: mit Planungsbeschleunigung, neuen Buy‑European- und Low‑Carbon-Klauseln sowie strengeren Bedingungen für ausländische Investitionen.

Doch wie groß ist der tatsächliche Paradigmenwechsel? Welche Branchen profitieren wirklich und wo bleibt die Wirkung begrenzt? Und wie passt das alles zu den aktuellen Debatten über Bürokratieabbau und die Zukunft des EU‑Emissionshandels? Darüber spricht Thu Nguyen in dieser Folge mit dem Klima- und Wirtschaftsexperten Philipp Jäger.

Europa 2026: Zwischen Krise und Kurswechsel Die EU in 2026

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Europa startet mit Druck ins Jahr 2026: neue handels- und sicherheitspolitische Spannungen mit den USA, Russlands Krieg gegen die Ukraine und wachsende geoökonomische Rivalität mit China. Alte Gewissheiten bröckeln und die EU muss beweisen, dass sie handlungsfähig ist.

In dieser Folge von EU to go analysieren Thu Nguyen und Nils Redeker, welche Lehren sich aus den ersten Wochen des Jahres ziehen lassen. Wie geschlossen ist die EU wirklich? Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen braucht es, um die EU auch geopolitisch zu stärken? Wird 2026 zum Jahr europäischer Souveränität oder zur nächsten Belastungsprobe?

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Zwischen Abhängigkeit und Resilienz: Europa im Rohstoffdilemma

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Lithium, seltene Erden, Graphit – sie sind unscheinbar, aber entscheidend: Ohne sie keine Batterien, keine Windräder, keine Verteidigungssysteme. Doch Europa ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette stark abhängig – vor allem von China.

In dieser Folge von EU to go spricht Thu Nguyen mit Geoökonom Arthur Leichthammer über Europas strategische Verwundbarkeit, die Rolle kritischer Rohstoffe in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik – und die Frage, ob neue Initiativen wie der Critical Raw Materials Act oder ReSourceEU wirklich helfen können.

Eine Folge über geopolitische Machtinstrumente, globale Lieferketten – und die Frage, wie Europa sich unabhängiger aufstellen kann.

Zur Publikation: The EU's critical raw materials predicament: ReSourceEU to the Rescue? von Arthur Leichthammer

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Wege aus der Krise: Wie die europäische Autoindustrie gerettet werden kann

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13.000 Stellen bei Bosch, 35.000 bei VW, 7.600 bei ZF – die Automobilbranche steht unter Druck. Während China mit staatlich geförderten E-Autos den Weltmarkt erobert und die USA neue Zölle verhängen, fehlt es Europa an einer gemeinsamen industriepolitischen Antwort.

In dieser Folge spricht Thu Nguyen mit Sander Tordoir (Centre for European Reform) und Nils Redeker (Jacques Delors Centre) über die geopolitischen Herausforderungen, die Schwächen der europäischen Industriepolitik und darüber, wie eine „Buy European“-Strategie aussehen könnte.

Zur Publikation: "How buy-European rules can help save Europe’s car industry" von Sander Tordoir (Centre for European Reform), Lucas Guttenberg (Bertelsmann Stiftung) und Nils Redeker (Jacques Delors Centre)

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Abschied aus Berlin: Eine Seele für Europa?

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Europa braucht eine Seele – mit diesem berühmten Zitat von Jacques Delors eröffnete Ursula von der Leyen kürzlich das 75. akademische Jahr des College of Europe. Ein Appell, der aktueller nicht sein könnte.
In dieser 54. Folge von EU to go spricht Thu Nguyen mit Johannes Lindner, der nach drei Jahren als Co-Direktor das Jacques Delors Centre verlässt. Gemeinsam blicken sie auf Europas politische Verfassung – zwischen Zeitenwende, Populismus und mangelndem Reformwillen. Was fehlt der EU: politische Führung, öffentliche Debatte – oder eine neue Erzählung?

Eine persönliche Folge über Abschied, Verantwortung und die Seele Europas.

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Europa unboxed – Ein Gespräch mit Markus Preiß

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Brüssel gilt vielen als „Blackbox“: komplizierte Prozesse, endlose Gipfel, Abkürzungen ohne Ende – und doch werden dort Entscheidungen getroffen, die unseren Alltag direkt beeinflussen.

Wie erklärt man diesen politischen Kosmos einem Millionenpublikum? Und wie unterscheidet sich die Berichterstattung aus Brüssel von der aus Berlin?

In dieser Folge spricht Thu Nguyen mit Markus Preiß, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios und langjähriger Leiter des ARD Europastudios, über die Herausforderung, Europa sichtbar zu machen – und über die Rolle Deutschlands in der EU, die Erwartungen der Partnerländer und die Frage, ob Berlin wirklich europäische Führung übernehmen kann.

Eine Folge über politische Kommunikation, europäische Öffentlichkeit – und die Grenzen des Machbaren in einer EU im Krisenmodus.

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Macht, Musk und Meinungsfreiheit: Wer schützt Europas digitalen Diskurs?

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In der zweiundfünfzigsten Folge von EU to go spricht Thu Nguyen mit Luise Quaritsch (Jacques Delors Centre) und Philipp Darius (Hertie Centre for Digital Governance) über digitale Wahlbeeinflussung, wie Algorithmen Polarisierung verstärken und den Einfluss von Akteuren wie Elon Musk. Im Mittelpunkt steht der Digital Services Act (DSA): das neue EU-Gesetz, das Plattformen wie X, TikTok oder Instagram zu mehr Transparenz und Verantwortung verpflichtet. Was bringt der DSA wirklich? Wie konsequent wird er umgesetzt? Und warum gerät er gerade jetzt in den geopolitischen Schlagabtausch mit den USA? Eine Folge über Macht, Algorithmen und den Kampf um den digitalen Raum Europas.

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Unter die Omnibus-Räder: Die Deregulierungsagenda der EU

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Ursula von der Leyen hat eine “Flotte von Omnibussen” angekündigt, um Europas Wirtschaft zu entlasten. Weniger Bürokratie, mehr Wettbewerbsfähigkeit – so das Versprechen.Doch was bedeutet das konkret? Wie viel Deregulierung steckt wirklich hinter der „Simplifizierung“? In dieser Folge von EU to go werfen Julia Symon (Finance Watch) und Sebastian Mack (Jacques Delors Centre) einen kritischen Blick auf die neue Simplifizierungsagenda der EU und fragen sich: kommen Klima und Menschenrechte unter die Omnibusräder?

Lest Sebastian Mack's neuestes Papier: "Better green than sorry – Why the prudential framework for insurers should integrate systemic climate risks"

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Die neue Bundesregierung: Was erwartet Europa?

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Deutschland steht unter Druck – wirtschaftlich, sicherheitspolitisch und in der europäischen Zusammenarbeit. Kann die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz liefern, was Europa braucht? Am Abend vor der holprigen Kanzlerwahl diskutiert Thu Nguyen diese Frage mit Johannes Lindner, Co-Direktor des Jacques Delors Centre, und einem besonderen Gast: Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments.

Zum Anlass der 50. Folge des EU to go Podcasts erzählt die SPD-Chefverhandlerin für Europa vor einem Live-Pubulikum an der Hertie School von den Koalitionsverhandlungen und erklärt, was die EU von der neuen Regierung erwartet - und was sie zu erwarten hat. Außerdem geht es um die deutsche Perspektive auf wichtigsten Zukunftsfragen der EU: Wie positioniert sich Deutschland zukünftig zur Migrationsdebatte? Wo bleiben offene Fragen, wenn es etwa um europäische Wettbewerbsfähigkeit oder den EU-Haushalt geht? Wie wird sich die neue Regierung für die Rechtstaatlichkeit einsetzen? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich mit dem Erstarken demokratiefeindlicher Kräfte umgehen – in der Politik, aber auch in der Gesellschaft und im Alltag?

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Über diesen Podcast

Im EU to go Podcast des Jacques Delors Centres bringt Thu Nguyen monatlich Expert:innen des Centres an den Tisch, um über aktuelle politische Entwicklungen in der EU zu diskutieren und deren Auswirkungen auch auf Deutschland zu analysieren. 

In rund 30 Minuten diskutiert die Moderatorin mit ihren Gästen etwa, wie die Migrationspolitik der EU zu bewerten ist, wo die EU eigentlich in Sachen Rechtsstaatlichkeit steht oder ob der grüne Wandel und Inflationsbekämpfung sich im Wege stehen – und das immer mit einem nach vorne gerichteten Blick.

von und mit Jacques Delors Centre

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